| 2009, am Bauch wird nur geschissen …. Eben net! |
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2009, am Bauch wird nur geschissen …. Eben net! Auch wenn beim Beschneiden der örtlichen Fauna jegliches Mähwerkzeug seinen Dienst an der Waffe verweigerte, konnte Rock am Agger auch 2009 wie gewohnt stattfinden. Die Frage, für wie viel schnöden Mammon man sich fremde Exkremente auf den Bauch setzten lassen würde, bestimmte die Begrüßung eines jeden Gastes. Neu waren die, in zahlreichen schillernden Farben vorhandenen, Luftgitarren, die je nach Handhabung, auf kurz oder lang für Amüsement sorgten. Erheiterung, die seines gleichen suchte, versprach auch die nächtliche Suche nach Michaels neuem Schlafplatz bei den Wildschweinen. Nach dem ersten Abend trennte sich bereits die Spreu vom Weizen, als mancher Neuzugang seinen Mageninhalt in fremdes Eigentum ergoss. Ein neues Zelt und Abspacken für Harry später landeten wir auch schon bei der örtlichen „Bäckerei“. Die uns bedienende Angestellte war sichtlich irritiert. Da es für sie ungewohnt war, einen Kaffee mit Milch zu servieren, harrten wir eine gefühlte Stunde bei ihr aus, um unseren Kaffee letztendlich mit Sahne zu konsumieren. Das sorgte vor allem bei unserem ältesten Teilnehmer für ausgiebigen Mitteilungsdrang. Viele Minuten Fremdschämen und einer pädophilen Milchwerbung später, landeten wir schließlich am Tisch der überaus freundlichen Sabine, die uns mit einem anständigen Kaffee mit Milch den Morgen versüßte. Zurück am Platz der Schande scheiterte zunächst unsere traditionelle Busfahrt nach Malle und artete aus in einer Würstchenorgie, bei der jeder auf seine Kosten kam. Anschließend wurde das Festivalgelände zum Laufsteg umfunktioniert. Viele Stunden, Biere und auch so manchen Deodosen später, verließ Kuno letztendlich die Luft aus seinem Schlafgemach. Wider Erwarten lieferte LangustenJoe nur einmal – das definitiv letzte Mal. Schwerer verdaulich als ein Amoklauf gammelte die Pizza in unseren Mägen vor sich hin. Im Schutz der Dunkelheit lenkte uns allerdings eine gewagte Präsentation der Nackedei von unseren kollektiven Magenkrämpfen ab. Zwei Flitzer sorgten für ein Blitzlichtgewitter der dritten Art. Sonntag überraschte uns der Cäsars des 21. Jahrhunderts mit einem spontanen Besuch. Obwohl die Wahl seiner Kleidung für Anstoß sorgte, hielt ihn das nicht von seinem allmorgendlichen Gang zum Zigarettenautomaten ab. Auch dieses Jahr gewannen wir wieder einige Neue Erkenntnisse: Es stellte sich heraus, dass Österreicher es nicht nur pflegen in ihrer Freizeit Schluchten voll zu scheißen, sondern auch mit viel Eleganz und Finesse Autos überspringen. Nachdem die Spirituosen es wieder einmal pflegten in Strömen zu fließen, versammelte sich eine wilde Schar im Pavillon um Bolle ein Ständchen vorzutragen, bis die Wände das Zeitliche gesegnet hatten. Nachdem das anschließende Abspacken nicht bei jedermann auf Begeisterung treffen konnte, wurde eine kleine Horde Wilder auf den Parkplatz zurückgescheucht, wo sie ihrer Schranzwut freien Lauf lassen konnten. Ein unangekündigter Teilnehmer beglückte uns mit seiner Anwesenheit, indem er ein Fass voller Liebe aufriss, obwohl es für ihn eigentlich nichts zu lachen gab. Eine durchzechte Nacht später konnte man das Ende förmlich riechen. Ein anfänglich prächtiger Holzhaufen neigte sich dem Ende und ungebetene Gäste wurden schon bei Tagesanbruch dem Platz verwiesen. Alle übrig gebliebenen Gebrauchsgegenstände wurden traditionsgemäß dem Flammengott übergeben, womit das Gelage langsam aber sicher beendet wurde und alle in ihr eigentliches leben entlassen wurden. Auch wenn das Wetter nicht immer 100%tig auf unserer Seite war, wir einem treuen Essenbringer den Rücken zukehren mussten und die Veranstaltung auch sonst von zahlreichen Ausfällen jeglicher Art geprägt war, bedanken wir uns für das zahlreiche Erscheinen und die gute Stimmung am Platz; Zuletzt ist nur noch eins zu sagen: Wir freuen uns schon auf 2010 und der Letzte putzt den Grill. Amen Daten & Fakten: Besucher: 30 Termin: 13. - 17. Mai 2005 Shirt |
